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Ziel des Aikido

 
AIKIDO entstand aus dem traditionellen Budo, der Weg der japanischen Kampfkünste.
 
  • AI - Harmonie, Begegnung    
  • KI - Energie, Spirit, Seele    
  • DO - Weg
Das Ziel ist heute nicht mehr den Angreifer zu töten, sondern seinen Willen frühzeitig zu erkennen und die destruktive Absicht zu kontrollieren. Idealerweise gehen beide wieder ihre eigenen Wege. Eine solide Basis aus Techniken und eine grundlegende Fußarbeit ist unerlässlich. Auch der mentale Bereich muss entwickelt sein, damit er unsere Gefühle kontrolliert. Während in vielen Kampfkünsten die erste Verteidigung das Entfernen vom Gegner ist, sucht man im Aikido das Vereinen mit dem Aggressor. Hierbei muss man zunächst das „Distanzschließen“ lernen.

Aikido ist weder durch einen bestimmten Umfang an Techniken noch durch die Art der Handhabung beschränkt. Eine Harmonie von Körper und Geist mit der Übereinstimmung der Naturgesetze ist das Wesentliche.
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Der Begründer des Aikido Morihei Ueshiba

auch O´SENSEI genannt, beherrschte mehrere Budokünste auf hohem Niveau, besonders auch Aiki-Jujutsu, das er von Sokaku Takeda erlernt hatte. Meister UESHIBA forschte nach dem tieferen Sinn des „Seins des Menschen“ und entwickelte das Aikido.

 Aussagen von O´SENSEI:
  • Jeder Mensch hat einen Geist, der verfeinert werden kann, ein Körper, der in irgendeiner Weise trainiert werden kann.
  • Man braucht nicht Gebäude, Geld, Macht oder Status, um die Kunst des Friedens zu üben.
  • Halten Sie Ihren Geist so hell und klar wie den weiten Himmel, den großen Ozean und den höchsten Gipfel, leer von allen Gedanken.
  • Halten Sie Ihren Körper gefüllt mit Licht und Wärme.
  • Füllen Sie sich mit der Kraft der Weisheit und Erleuchtung.
Aikido Landau
Morihei Ueshiba 14.12.1883 - 26.04.1969

Morihei Ueshiba Guidelines

Hinweise für das AIKIDO -Training (ca. 1935)
  • Im Aikido entscheidet ein einziger Schlag über Leben und Tod. Die Schüler müssen daher sorgsam den Anweisungen des Lehrers Folge leisten und nicht versuchen, sich darin zu messen, wer der Stärkere ist.
  • Aikido lehrt, wie man mit mehreren Angreifern erfolgreich umgeht. Die Schüler müssen sich darin üben, nicht nur nach vorne, sondern nach allen Richtungen und nach hinten wachsam zu sein.
  • Das Training sollte immer in einer angenehmen und entspannten Atmosphäre stattfinden.
  • Der Lehrer zeigt nur einen kleinen Aspekt der Kunst. Ihre vielfältigen Anwendungen müssen von jedem Schüler selbst durch unablässiges Üben und Trainieren entdeckt werden.
  • Beginne im täglichen Training zuerst mit einfachen Körperbewegungen und gehe allmählich zu intensiveren Übungen über. Erzwinge nichts Unnatürliches oder Unvernünftiges. Wenn diese Regel befolgt wird, werden sich auch ältere Menschen nicht verletzen und in einer angenehmen und entspannten Atmosphäre trainieren können.
  • Das Ziel des Aikido ist es, Körper und Geist zu trainieren und aufrichtige und ernsthafte Menschen hervorzubringen. Da alle Techniken persönlich von einem zum anderen vermittelt werden müssen, dürfen sie nicht beliebig an andere weitergereicht und offenbart werden, damit sie nicht von Rowdys und Rüpeln missbraucht werden.

T.K. Chiba Shihan

war direkter Schüler (uchi deshi) von Meister Morihei UESHIBA und Gründer von Birankai International.

Mit Birankai schuf T.K.CHIBA Shihan seinen über den gesamten Globus verteilten Schülern eine gemeinsame Organisation zur Unterstützung ihres Trainings und ihrer Entwicklung. Es beinhaltet die direkte Weitergabe des Wissens von Lehrer zu Schüler. Dies bedingt ein tiefes und ehrliches Verhältnis und Vertrauen. Durch diese Verbundenheit ist es möglich, seine eigenen Grenzen zu erkennen und zu erweitern.

T.K.Chiba Shihan: "Nach 2 Jahren sorgfältigen Nachdenkens, habe ich mich für den Namen Birankai entschieden. Biran ist ein buddhistischer Begriff und bedeutet ‚kosmischer Sturm’, der unmittelbar vor einer Veränderung in der kosmischen Ordnung auftritt. Es ist eine spontan auftretende Kraft der Regenerierung, um Ordnung wieder her zustellen. Der Sturm kann kraftvoll und heftig sein, zur selben Zeit wirkt er jedoch auch heilsam und reinigend".

Birankai ist anerkannt im Aikikai Hombu Dojo (Aikikai Weltzentrum) Tokyo, Japan.
Aikido Landau
T.K. Chiba Shihan

Waffen im Aikido

Im Aikido werden, wie in vielen anderen Kampfkünsten auch, Waffen benutzt. Die bekanntesten sind der Jo (Stab, ca. 1,30 cm lang) und das Bokken (Holzschwert) und das Katana (Schwert). Außer diesen Waffen werden im Aikido auch Messertechniken gelehrt (Tanto). Es gibt keinen exklusiven, d.h. einzigen Ursprung dieser Techniken. Die Ursprünge sind in verschiedenen Systemen zu suchen, wie z.B. Schule für Säbel, Kendo, Lanze u.a.m. Meister UESHIBA übte sich während langer Jahre in den verschiedenen Schulen für Säbel, Stock, Lanze, usw. und wurde in allen ein großer Experte. Dank ihm sind uns die reinen Bewegungen des Aiki-Ken und Aiki-Jo hinterlassen worden. Die Tanto-techniken wurden im Aikido hinzugefügt, da es zu den oben genannten Schulen eine große Verwandtschaft gibt.
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“Warum fixiert ihr eure Augen auf das schwingende Schwert? Sein Griff zeigt schon, wohin er schlagen will.” Morihei Ueshiba

Lexikon

Nachschlagewerk Japanisch-Deutsch von M.D. Nakajima:

Lexikon der Aiki-Budo-Begriffe als .pdf